Wie an dieser Stelle mehrfach hervorgehoben, ist eine leistungsfähige Infrastruktur der beste Humus für Innovationen und Prosperität. Ohne Infrastruktur können weder materielle noch immaterielle Werte sicher bewegt werden. Für Letztere sind die Kommunikationsnetze zuständig. Welche Bedeutung diesen Netzen im Tagesgeschäft zukommt, wird spätestens dann deutlich, wenn sie mal ein paar Minuten ausfallen.
Cablecom investiert mit ihrer Hybrid-Fibre-Coax-Infrastruktur seit vielen Jahren in grossflächige Glasfasernetze. Über ihre HFC -Plattform liefert das marktführende Kabelnetzunternehmen seit über zehn Jahren die schnellsten und innovativsten Dienste in die Schweizer Haushalte. Das ist möglich, weil 95% der Wegstrecke im HFC -Netz aus Glasfaser bestehen. Jüngster Coup: ultraschnelle Internetverbindungen mit Datenraten bis zu 100 Mbit/s. Die sogenannten «Fiber Power»-Dienste stehen vielerorts bereits ab diesem Herbst zur Verfügung. UPC Broadband, die europäische Muttergesellschaft von cablecom, lanciert dieses Jahr «Fiber Power»-Dienste in ganz Europa.
Diesem konstanten State-of-the-Art-Angebot für eine breite Bevölkerung sind milliardenschwere (private) Investitionen in die Infrastruktur vorausgegangen. Die Frage, so spekulativ sie scheinen mag, darf in diesem Zusammenhang gestellt werden: Wie gut stünde der schweizerische Breitbandmarkt heute im internationalen Vergleich da ohne die Infrastruktur der Kabelnetzunternehmen? Es ist zweifellos das Verdienst der Kabelnetzunternehmen, den Wettbewerb in diesem Schlüsselbereich der Gesellschaft massgebend belebt zu haben. Auch wenn heute in den Medien aus aktuellem Anlass mehr über die FTT H-Projekte der Elektrizitätswerke und der Swisscom berichtet wird, war und bleibt der Beitrag der Kabelnetzunternehmen an die Infrastrukturentwicklung dieses Landes eminent.
Entscheidend ist letztlich, was die Konsumenten wollen: spannende Multiplay- Produkte, faire Preise, eine echte Auswahl und einen anständigen Kundendienst. Dass cablecom in der Vergangenheit viel Energie in die Innovation und dabei zu wenig Energie in den Kundendienst investiert hat, wird derzeit systematisch korrigiert. Unser Unternehmen befindet sich in einem vielversprechenden Change-Prozess. Die Resultate dieses Prozesses werden bald spür- und sichtbar sein.
Für Ihre engagierte Mitwirkung an dieser Ausgabe bedanke ich mich ganz besonders bei Oliver Klee, Iwan Schröter und Uli Bauer. Es freut uns, dass sich anspruchsvolle Kunden wie Pneu Egger, Kuoni Reisen und Sika bei uns seit geraumer Zeit pudelwohl fühlen.
Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

Marco Quinter
Vice President Business Markets